Michael Leppelt telefoniert zwei Träger bei der Arbeit Ein Transporter

Michael Leppelt

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17.02.2018 - Die Generation 60plus hat hohe Kaufkraft und wächst beständig. Warum Firmen die Zielgruppe immer noch vernachlässigen.

 

Auf den ersten Blick ist es nur buntes Plastikteil, eine Art verunglückter Nussknacker. "Sie müssen es ausprobieren, dann versteht man den Nutzen sofort", sagt Ute Henschel und schiebt eine Mineralwasserflasche über den Tisch. Tatsächlich lässt sich der Verschluss mithilfe des Plastikteils quasi ohne Kraftanstrengung öffnen. Der Cap Twister gehört zu den meistverkaufen Artikeln in Henschels Firma. Die 62-Jährige bietet in ihrem Senioren-Fachhandel namens Seniola auch Telefone mit extragroßen Tasten an, Nesteldecken für Demenzkranke, Gehstöcke mit integrierter Eiskralle. "Besonders gut verkaufen sich Schuhe für Problemfüße", sagt Ute Henschel und öffnet einen begehbaren Wandschrank, der in ihrem Büro in Stellingen als Lager dient. Sie hat auch Schlüsseldrehhilfen im Angebot und den Toilettenpapierhelfer Buckingham Easywipe.

 

"Es gibt einen Bedarf an pfiffigen Alltagshilfen, die das Leben leichter machen", sagt die Unternehmerin, die vorher lange als Krankenschwester gearbeitet hat. 2006 hat sie sich mit ihrer Geschäftsidee selbstständig gemacht, anfangs noch mit einem Ladengeschäft in Eimsbüttel. Inzwischen hat Ute Henschel 3000 Artikel im Angebot, vom Tubenaufroller für 2,30 Euro bis zur Herd-Ausschaltautomatik für 500 Euro. Ihren Laden musste sie allerdings schließen. Es lohnte sich einfach nicht. Online läuft es. "Die Älteren sind eine schwierige Konsumentengruppe", sagt Henschel. Ein Seniorengeschäft in der Hamburger Innenstadt ist inzwischen ebenfalls verschwunden. Die Inhaberin von Nobodyisperfekt, einem Spezialladen in der HafenCity, bietet ihr Geschäft derzeit zum Kauf an. Sie will nach Südfrankreich auswandern.

 

Jeder dritte privat ausgegebene Euro stammt von über 60-Jährigen
Dabei sollte man meinen, dass das Geschäft brummt. Immer mehr Menschen werden immer älter. Schon jetzt gehört laut Statistischem Bundesamt jeder vierte Deutsche zur Generation 60plus. In keiner anderen Altersgruppe wächst der Konsum so stark. Jeder dritte Euro, der hierzulande privat ausgegeben wird, stammt nach einer Untersuchung des Max-Planck-Instituts für demografische Forschung aus dem Portemonnaie der über 60-Jährigen – trotz sinkenden gesetzlichen Rentenniveaus und Altersarmut. Und die Jahrgänge der Baby-Boomer kommen erst in den nächsten Jahren in das Alter.

 

Die Älteren sind eine schwierige Konsumentengruppe
Ute Henschel, Inhaberin des Hamburger Online-Versands Seniola
Es ist ein vielversprechender Markt, seit Jahren wird über Senioren als Wirtschaftsfaktor geredet. Aber die Gruppe ist nur schwer zu fassen, gilt als konsumerfahren und besonders kritisch bei Kaufentscheidungen. Viele Unternehmen tun sich zudem schwer mit der Ausrichtung auf die ältere Generation.

 

Ute Henschel verkauft in Hamburg Alltagshilfen für ältere Verbraucher
Ute Henschel verkauft in Hamburg Alltagshilfen für ältere Verbraucher
Foto: Marcelo Hernandez
Das hat auch damit zu tun, dass Firmen zwar oft viel Geld investieren, um die Kaufbedürfnisse junger Menschen zu erforschen, aber kaum über Erfahrungen mit der äußerst heterogenen Zielgruppe älterer Konsumenten verfügen. Senioren, das können aktive 65-Jährige sein, die die Weltmeere bereisen, Berge besteigen und Designerkleidung tragen. Aber auch die 72-Jährige Dame mit Demenz, die in einer Senioren-Einrichtung in ihrer eigenen Welt lebt, oder der 88-Jährige, der einsam in seiner Ein-Zimmer-Wohnung vor dem Fernseher sitzt.

 

Die passende Ansprache ist eine Gratwanderung. Denn: Senioren wünschen sich alles mögliche, aber die allermeisten wollen lieber nicht Senioren genannt werden. Um den Begriff zu vermeiden, wurden Kunstbegriffe wie Best Ager, Generation Gold oder wahlweise Silver Ager, Silver Shopper oder Silver Consumer geschaffen. Aber wer bitte würde sich selbst als Silver Consumer bezeichnen?

 

Vorteile für die Zielgruppe werden oft zu wenig bekannt gemacht
Und noch eine andere Erkenntnis setzt sich inzwischen durch. "Viele Senioren wollen keine eigenständigen Seniorenprodukte und brauchen die auch gar nicht", sagt Barbara Keck, Geschäftsführerin der BAGSO Service GmbH. Als Tochtergesellschaft der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO), in der bundesweit 116 Vereine und Verbände mit 13 Millionen Mitgliedern organisiert sind, hat die Gesellschaft das Ziel, den Kontakt mit der Wirtschaft zu stärken. Dabei geht es nicht um Rollatoren, Stützstrümpfe oder Treppenlifte, die vor allem über den Sanitätsfachhandel vertrieben werden. "Unsere Forderung ist eine Ausrichtung auf Produkte, die für ältere Menschen gut handhabbar sind", sagt Keck.

 

Zwar habe sich in den vergangenen Jahren einiges getan, so die Senioren-Lobbyistin. Wenn auch sehr langsam. Zudem, und das ist ein weiteres Pro­blem, würden die Vorteile für die Zielgruppe oftmals viel zu wenig bekannt gemacht. So seien zwar immer mehr Smartphones auch für Hörgeräte-Träger geeignet, aber die Betroffenen wüssten das oft gar nicht. Weitere Beispiele: höher gebaute Autos, die älteren Menschen das Einsteigen erleichtern, Verbesserungen beim Verpackungsdesign etwa von Waschmitteln oder leicht bedienbare Gartengeräte. Hinweise auf die Eignung für Senioren? Fehlanzeige! Auch in der Kosmetikindustrie wird die Zielgruppe meist schamhaft mit Begriffen wie "reife Haut" umschrieben. Anti-Falten-Cremes bekommen schon mal den Zusatz Anti Aging.

 

In Deutschland wird das Thema Alter verdrängt
"Wenn man in die unterschiedlichen Produktgruppen schaut, sind Angebote für ältere Menschen rar", sagt Cornelius Herstatt. Der Professor leitet das Institut für Technologie und Innovationsmanagement an der Technischen Universität Hamburg-Harburg, das auch an Forschungsprojekten über ältere Kunden beteiligt ist. Die Firmen hätten zwar verstanden, dass Senioren als Zielgruppe größer und wichtiger werden. "Aber sie befürchten ein Imageproblem und drücken sich deshalb", so der Wissenschaftler. Anders als etwa in Japan, wo es bereits ganze Kaufhäuser für Senioren gebe oder Serviceleistungen wie Gepäcktransport-Systeme ganz selbstverständlich genutzt würden, werde das Thema Alter in der deutschen Gesellschaft verdrängt. "Ich sehe kein Unternehmen, das sich mit seinen Produkten klar auf die Zielgruppe positioniert", sagt der Innovationsforscher, der sich eine Art "Coming-out von Firmen" wünscht.

 

Michael Leppelt aber nennt schon im Namen seiner Firma seine Zielgruppe. Seit zwölf Jahren betreibt er erfolgreich den Seniorenumzugsservice Hamburg und gehört damit zu den Pionieren auf dem Markt. Die Idee hatte der Sozialpädagoge, der zuvor überwiegend mit Jugendlichen gearbeitet hatte, als sein Vater einen Wohnungswechsel plante. "Ältere Menschen brauchen oft mehr als den Transport von Möbeln", erklärt der 55-Jährige sein Geschäftsmodell. Bei ihm gehören Ab- und Aufbau der Möbel, Wohnungsummeldung, Anschluss von Haushaltsgeräten, Entrümpelungen und Renovierungen zum Angebot. Und manchmal auch eine gemeinsame Tasse Kaffee zwischendurch. "Das hilft bei Aufregung", sagt Leppelt, der bislang 2500 Umzüge gemanagt hat und sechs Mitarbeiter beschäftigt. Der Wettbewerb sei hart, sagt er. Neben einigen anderen Nischen-Anbietern konkurriert er inzwischen auch mit normalen Umzugsunternehmen, die den speziellen Service für Ältere anbieten.

 

Oft sind kleinere Betriebe Vorreiter
"Voraussetzung für erfolgreiches Seniorenmarketing ist, die Zielgruppe der Generation 60plus wirklich ernst zunehmen", sagt Gundolf Meyer-Hentschel, Inhaber der Unternehmensberatung Meyer-Hentschel Institut, die insbesondere ältere Konsumenten im Blick hat. Meyer-Hentschel hat Herstellern wie Miele oder Siemens/Bosch bei der Entwicklung von Waschmaschinen geholfen, die leichter und verständlicher zu bedienen sind – etwa, indem Drehknöpfe statt Touchscreens eingesetzt werden. Beim Autobauer Ford haben die Ingenieure mit dem von ihm entwickelten Altersanzug Age Explorer die Bedürfnisse von Senioren simuliert und sind so zu neuen funktionalen Lösungen gekommen. "Firmen beschäftigen sich mit dem Thema, wenn es eine treibende Kraft in den entscheidenden Gremien gibt, die oft selbst Erfahrungen mit dem Thema Altern hat", sagt der Experte, der einen Wettbewerb für gutes Verpackungsdesign ("Höfliche Verpackung") initiiert hat. "Oder sie erhoffen sich Wettbewerbsvorteile." Auch deshalb sind oft kleinere Betriebe oder weniger starke Marken Vorreiter bei altersgerechten Innovationen.

 

Auch im Handel müsse sich noch einiges tun, sagt Meyer-Hentschel. "Um ältere Kunden in den Laden zu holen, braucht man keine Leselupe am Einkaufswagen", sagt er. Wichtig seien breitere Gänge, gute Beleuchtung, niedriger Lärmpegel. "Es geht darum, den psychischen und physischen Stress aus dem Einkauf zu nehmen. Sonst wandern noch mehr Kunden in die Online-Shops ab." Auch wenn Firmen sich nach seiner Erfahrung nur sehr zögerlich in den Veränderungsprozess begeben, ist der Berater optimistisch. "Es bleibt ja keine andere Zielgruppe", sagt er. Und: "Die großen Herausforderungen kommen noch, wenn die heute 60-jährigen Kunden 80 Jahre alt sind."

 

Senioren werden künftig noch stärker die Nachfrage prägen
2050 ist nach Prognosen des Statistischen Bundesamts bereits jeder dritte Deutsche älter als 60 Jahre. Die Senioren werden nach Ansicht von Experten wie dem Demografen Tobias Vogt vom Max-Planck-Institut für demografische Forschung künftig noch stärker die Nachfrage prägen. Schon zwischen 1993 und 2013 haben sich die Ausgaben der über 60-Jährigen fast verdoppelt: von gut 192 Milliarden Euro auf 375 Milliarden Euro pro Jahr. Ältere verfügen mit durchschnittlich 17.700 Euro pro Person und Jahr über die höchste Kaufkraft. Besonders stark steigen in der Altersgruppe die Ausgaben für Urlaubsreisen, (neue) Autos, aber auch Trendprodukte wie E-Bikes.

 

Das Feld für Innovationen ist groß. Damit es funktioniert, ist auch ein Wandel im Denken notwendig. "Es geht darum, wie man Dinge so gestalten kann, dass sie im Alter gut nutzbar sind, aber für alle attraktiv bleiben", sagt Mathias Knigge, Inhaber von grauwert, einem "Büro für Inklusion und demografiefeste Lösungen". Design für alle oder Universal Design heißt dieser Trend. Dabei können ganz unterschiedliche Lösungen entstehen, von der Hör- und Sehunterstützung in Kino und Theater via Smartphone-App der Firma Sennheiser bis zum Einbau von bodengleichen Duschen etwa in den Scandic Hotels, die Knigge beim Umbauprozess beraten hat. "Die Dusche kann für die einen ein privater Wellness-Tempel sein", sagt er. "Für andere geht es um die einfache Reinigung. Und für eine wachsende Bevölkerungsgruppe ist wichtig, dass sie nicht mehr über den Rand einer Duschwanne steigen müssen."

 

Seniorentauglich muss nicht Alte-Leute-Produkt bedeuten
Seniorentauglich muss nichts mit "Alte-Leute-Produkten" zu tun haben. Gerade hat die Deutsche Seniorenliga gemeinsam mit der Versicherung Signal Iduna den Wettbewerb SENovation Award ausgeschrieben. Gesucht werden Start-ups, die innovative Ideen für Ältere haben: vom intelligenten Beleuchtungssystem über Smartphone-Apps für das Diabetes-Management bis zu intelligenten Medikamentenboxen.

 

Auch Seniola-Gründerin Ute Henschel ist weiter auf der Suche nach Produkten für ihren Senioren-Fachhandel. Manchmal, sinniert sie, habe sie sich schon gefragt, ob der Zusatz Senioren- und Behindertenbedarf im Firmennamen günstig war oder ob es besser gewesen wäre, wenn die Zielgruppe nicht so klar benannt wäre. Aber was soll's. Die Unternehmerin ist überzeugt von ihren Produkten. "Die Kunden sollten mehr Selbstbewusstsein entwickeln", sagt sie. "Die Dinge sind da, um das Leben zu erleichtern, und nicht dafür, die Nutzer alt aussehen zu lassen."

 

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04.11.2015 - 24 Stunden Betreuung zu Hause in Hamburg 

Nicht immer ist im Alter ein Umzug in ein Pflegeheim nötig. Ab sofort bietet die Pflegehilfe auch in Hamburg eine 24 Stunden Betreuung vor Ort an. Dabei übernimmt die Pflegekraft die Pflege rund um die Uhr zu Hause und richtet sich dementsprechend an die jeweiligen Anforderungen vor Ort.

Eine 24 Stunden Betreuung ist eine sofortige Entlastung für die Senioren und Sie als Angehörige. Sie können sicher sein, dass Ihre Angehörigen von nun ab sicher betreut sind und trotzdem zu Hause bleiben können. Außerdem sprechen kurze Kündigungsfristen, eine große Auswahl an Anbietern und das bundesweite Angebot für eine 24 Stunden Pflege.

Allerdings ist nicht jedes Angebot für eine 24 Stunden Betreuung legal. Für eine legale Betreuung muss die jeweilige Pflegekraft im jeweiligen Herkunftsland angemeldet sein oder selbst ein Gewerbe angemeldet haben.

Eine Alternative zu der aufwendigen Suche kann die Suche mit der Pflegehilfe sein. Dort stellen sich Anbieter, die die gesetzlichen Anforderungen erfüllen einem unabhängigen Vergleich. So erhalten Sie drei Angebote von Agenturen, die um Sie konkurrieren und deshalb sehr günstige Angebote abgeben. So kann eine legale 24 Stunden Betreuung bereits ab 1.900 Euro organisiert werden.

Bereitgestellt durch: pflegehilfe.org


19.09.2013 - Alternative Wohnformen für Senioren

Jeder Mensch, der das 60. Lebensjahr vollendet hat, sollte sich rechtzeitig Gedanken über das Wohnen im Alter machen. Heute stehen viele verschiedene Wohnformen für den letzten Lebensabschnitt zur Auswahl, die spezifische Vor- und Nachteile aufweisen.

Die eigene Wohnung

Viele ältere Damen und Herren möchten am liebsten bis zum Tod in den eigenen vier Wänden bleiben. Dies ist unter bestimmten Voraussetzungen auch ohne Weiteres möglich. Die Wohnung sollte seniorengerecht und barrierefrei umgebaut werden. Wenn die Kräfte langsam nachlassen und die täglichen Verrichtungen immer schwerer fallen, bieten professionelle Pflegedienste die erforderliche Unterstützung. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass die Leistungen der Pflegeversicherungen oftmals zur Deckung der Kosten nicht ausreichen, so dass Betroffene privat dazu zahlen müssen.

Leben im Mehrgenerationenhaus

Als für alle Beteiligten sehr attraktiv hat sich das Zusammenleben von Jüngeren und Älteren erwiesen. Dieses Wohnen im Alter ist heutzutage sowohl im Familienkreis als auch in organisierter Form mit anderen Menschen möglich. In einem größeren Haus leben dabei mehrere Generationen in verschiedenen Wohnungen unter einem Dach zusammen. Wer sich für diese Wohnform im Alter entscheidet, sollte Toleranz und Offenheit für neue Entwicklungen unbedingt mitbringen.

Weitere Infos zu diesem Thema (Altengerechtes Wohnen) im kostenlosen E-Book von www.amiato.de.

Viel Abwechslung in einer Senioren-WG

Ebenso beliebt sind Wohngemeinschaften, die ausschließlich aus älteren Menschen bestehen. Sie teilen sich eine größere Wohnung, in der jeder WG-Teilnehmer ein eigenes Zimmer besitzt. Bad, Küche und das Wohnzimmer werden gemeinsam benutzt. Wer sich für dieses Wohnen im Alter entscheidet, ist niemals einsam, muss jedoch bereit sein, viele Kompromisse im Alltag zu schließen. Besonders bewährt haben sich Senioren-WGs, deren Bewohner sich zuvor schon längere Zeit kannten.

Bereitgestellt durch: http://wwwamiato.de

 


24.06.2013 - Absicherung im Todesfall

Was sichert eine Sterbegeldversicherung ab?

Zu der Verantwortung über das Leben gehört für viele Menschen die Verantwortung über den Tod. Sie beinhaltet nicht nur die Regelung des Erbes. Nach dem Tod entstehen der Familie neben dem Verlust des Menschen auch hohe Kosten für die Beerdigung. Die Angehörigen sind gesetzlich verpflichtet, diese finanzielle Belastung zu tragen.

Was wird mit einer Sterbegeldversicherung abgesichert?

Eine Sterbegeldversicherung dient ausschließlich der Finanzierung der eigenen Beerdigung. Auf diese Weise können die Angehörigen von dieser finanziellen und manchmal auch streitbaren Verantwortung entlastet werden. Auch wer keine Angehörige hat, kann sich durch diese Versicherung eine standesgemäße Beerdigung sichern. Eine Sterbegeldversicherung kann in unterschiedlichen Varianten und bei verschiedenen Versicherern abgeschlossen werden. In der Regel sind beim Abschluss dieser Versicherung keine Gesundheitsfragen zu beantworten.

Welche Unterschiede gibt es?

Eine Sterbegeldversicherung kann in jedem Alter abgeschlossen werden. Sie läuft in der Regel bis zum 65. Oder bis zum 85. Lebensjahr. Meist ist ein Zahlungszeitraum von 25 Jahren vorgesehen. Manche Versicherungsmodelle können lebenslang, ähnlich einer Kapitallebensversicherung laufen und erstatten dann den Angehörigen eine Überschusszahlung. Andere Verträge sind ab einem vereinbarten Alter beitragsfrei. Die entstehenden Kosten richten sich einerseits nach dem gewünschten Vertragsmodell, der Höhe der Versicherungssumme und vor allem nach dem Alter zum Zeitpunkt des Versicherungsabschlusses.

Bereitgestellt durch: http://www.sterbegeldversicherung.info/


29.10.2012 - Das Zuhause per Hausnotruf sicher machen

Bereitgestellt von "Das Hausnotruf Magazin"

Der Umzug einer pflegebedürftigen Person in eine Pflegeeinrichtung stellt in der Regel einen Schritt dar, der erst dann vollzogen wird, wenn sonstige Alternativen ausgeschöpft sind. Zu diesen Alternativen zählen Beispielsweise Umbaumaßnahmen der Wohnung oder eine ambulante Pflegehilfe. Eine weitere Option, die ein möglichst langes und sicheres Wohnen in den eigenen Vier Wänden erlaubt, stellt die Anschaffung eines Hausnotrufs dar.

Bei einem Hausnotruf handelt es sich um einen Service, bei dem ältere oder kranke Menschen auf einfache und schnelle Weise Hilfe rufen können. Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Hausnotrufanbietern auf dem Markt, die zum einen die notwendigen Geräte (Basisstation + Handsender) zur Verfügung stellen und zum anderen die Notrufannahme und –Bearbeitung sicherstellen. Neben kleineren regionalen Dienstleistern können Hausnotrufsysteme auch bei den großen deutschlandweit agierenden Hilfsorganisationen (Malteser, Johanniter, Deutsches Rotes Kreuz)bezogen werden. Aus einem Hausnotruf-Test seitens der Stiftung Warentest ging hervor, dass hinsichtlich der bereitgestellten Geräte und Preise für den Service nur geringfügige Unterschiede zwischen den Anbietern herrschen. Bei der tatsächlichen Notrufbearbeitung und der Gewährung kostenloser Inklusiv-Leistungen (z.B. Installation der Geräte) konnte vor allem der Malteser Hausnotruf Pluspunkte sammeln.

Zu den Geräten eines Hausnotrufs gehört in der Regel eine Basisstation, die den Notruf telefonisch an die Annahmezentrale schickt und über die mit den Mitarbeitern der Hausnotrufdienstes kommuniziert wird. Das Notrufsignal selbst kann zwar auch an der Basisstation ausgelöst werden, jedoch dient primär der Handsender zur Alarmierung der Notrufzentrale. Dieser kann beispielsweise am Handgelenk getragen werden und lässt einen Notruf unabhängig der Position und Lage, in der sich der Hilfebedürftige befindet, zu.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass ein Hausnotruf nicht nur eine sinnvolle Maßnahme zur Erhöhung der Sicherheit der Hilfebedürftigen darstellt, sondern auch die Sorgen der Angehörigen senken kann. Bei durchschnittlichen Basispreisen von knapp 20€ im Monat (ohne Pflegstufe) sind die Kosten zudem sehr überschaubar.


4. Juli 2012 - Bericht über uns im Hamburger Abendblatt

Das Hamburger Abendblatt hat einen Artikel veröffentlicht, der allgemeine Tipps und Ratschläge zum Thema Umzug enthält.

Eingangs wird die aktuelle Umzugssituation in Deutschland beleuchtet. Darauffolgend werden einige Hinweise gegeben, was bei einem Umzug und besonders einem seriösen Umzugsunternehmen zu beachten ist. Besonders im Bereich der Kosteneingrenzung hebt Bernhard Storck, Vorsitzender der Fachvereinigung Möbelspedition, Umzugslogistik und Relocation Hamburg (FAMÖ), wesentliche Punkte hervor, die man beachten sollte. Ein zentraler Punkt ist die Vorabbesichtigung und Absprache der gewünschten Umzugsleistungen.

Interessierte Leser finden den Artikel des Abendblattes hier.


9. Mai 2012 - Die Wahl des richtigen Pflegeheims

Wenn die Entscheidung ins Pflegeheim zu ziehen einmal getroffen ist, dann muss im nächsten Schritt ein gutes und geeignetes Altenpflegeheim für den Angehörigen gefunden werden. Sucht man einen Pflegedienst in Hamburg, kann man dabei die verschiedensten Einrichtungen oder auch ambulante Anbieter finden, die in Qualität und Angebot deutlich variieren können.

Dabei das Passende für den Pflegebedürftigen zu finden, kann zu einer kniffligen Aufgabe werden. Die folgenden Punkte sollten Sie auf jeden Fall beachten, wenn Sie sich nach Pflegeeinrichtungen für Ihren Angehörigen umsehen. Sie können helfen, die unterschiedlichen Pflegeheime bezüglich der Qualität richtig einzuschätzen und so dem Pflegebedürftigen eine bestmögliche Behandlung zu bieten.

  • Während Gesprächen mit potenziellen Einrichtungen sollten Sie darauf achten, wie viel das Pflegepersonal über den Pflegebedürftigen, seine Biographie, Vorlieben und Gewohnheiten wissen möchte. Je interessierter sich das Personal an Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen zeigt, desto besser ist meistens auch die Pflege dort. Denn Informationen über den Bewohner sind essentiell, um ihn zu verstehen und bestmöglich auf ihn eingehen und pflegen zu können.
  • Ist die Wahl des Pflegeheims einmal gefallen, sollten Sie bei Ihren Besuchen weiterhin den Zustand Ihres Angehörigen beobachten, denn auch hier lassen sich Anzeichen für Mängel bei der Pflege feststellen.
  • Zunächst ist es wichtig, auf das Gewicht des Pflegebedürftigen zu achten. Verliert Ihr Angehöriger an Gewicht, sodass möglicherweise Hosen oder Gürtel schon nicht mehr passen, kann dies ein Anzeichen für eine mangelhafte Pflege sein. Besonders bei Patienten mit Schluckbeschwerden ist viel Unterstützung beim Essen notwendig und ein Gewichtsverlust des Pflegebedürftigen kann dabei ein Warnsignal sein, dass sich das Pflegepersonal nicht genug kümmert.
  • Auch ständige Müdigkeit Ihres Angehörigen kann ein Anzeichen für mangelnde Pflege sein, da sie dadurch ausgelöst werden kann, dass der Patient nicht genug Flüssigkeit bekommt. Fragen Sie bei Bedenken das Personal und stellen Sie sicher, dass Ihr Angehöriger mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit am Tag bekommt, da dies die empfohlene tägliche Menge für ältere Menschen ist.
  • Auch auf die Liegeposition sollten Sie ein Auge behalten. Liegt der Pflegebedürftige nur auf dem Rücken oder immer auf der gleichen Seite, kann dies ein Warnsignal für mangelnde Zuwendung sein und das Risiko für Druckgeschwüre merklich erhöhen.

Mit diesen Tipps dürfte es Ihnen leichter fallen, potenzielle Pflegeheime besser einschätzen zu können und so Ihrem pflegebedürftigen Angehörigen die beste Behandlung zu ermöglichen. Und auch wenn die Suche nach einem passenden Pflegeheim knifflig erscheint – Ihr Angehöriger wird es Ihnen danken!

Weiterführende Links:

http://www.pflege.de/


19. März 2012 - Wie wohnt man im Alter?

Beitrag bereitgestellt durch http://50plus.germanblogs.de/

Mit zunehmendem Alter stellt sich immer mehr die Frage, wie und wo man weiterwohnen möchte. Ist meine derzeitige Wohnsituation immer noch ideal für mich? Oder ist sie in meiner derzeitigen Lage mehr Last? Wie kann ich mich entlasten, was für Alternativen gibt es für mich?

Derzeit leben mehr als 75 Prozent der über 80-jährigen in ihrer privaten Wohnung oder ihrem Haus. Das ist verständlich, denn die eigenen Wände geben Sicherheit, Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Und das will keiner missen. Oft ist man auch in dem Viertel verankert, in dem man lebt, man kennt die Umgebung. Familie, Angehörige und Freunde sind oft in direkter Nähe und sorgen für den sozialen Austausch. Doch was tun, wenn die körperlichen Einschränkungen und Gesundheitsprobleme, die im Alter auftreten, die Haushaltsführung mehr und mehr zur Last werden  und Alltagsbewältigungen schier unmöglich erscheinen lassen?

Generell muss das nicht sofort ein Grund zum Umzug sein. Fragen Sie sich, was Ihnen an ihrer momentanen Wohnsituation Schwierigkeiten bereitet, und informieren Sie sich, was Sie dagegen tun können. Lassen Sie Änderungen vornehmen, die sich an ihr Leben anpassen. Sorgen Sie dabei auch vor, spielen Sie in Gedanken durch, was auch später aktuell sein könnte, um bestimmte Gefahren nicht erst aufkommen zu lassen. Seien Sie ehrlich zu sich. Wie schätze ich mich ein? Was kann ich noch, was kann ich nicht mehr so gut wie früher? Wie kann ich mein zu Hause auf meine neuen Bedürfnisse anpassen? Stellen Sie sich mindestens alle zwei Jahre diesen Fragen, es wird Ihnen Sicherheit geben. Bitte beachten Sie, dass Wohnungsanpassungen oft eine Erlaubnis brauchen und sehr teuer werden. Lassen Sie sich hierfür gründlich und gut, am besten von neutralem Fachpersonal, beraten.

Wenn die eigene Wohnung mehr zur Belastung wird, ist es ratsam, sich nach einer Alternative umzusehen. Das muss nicht grundsätzlich das oft kritisierte Altersheim sein. Vielleicht tut es schon ein Umzug in eine kleinere, geeignetere, altersgerechtere Wohnung im selben Viertel. Es gibt aber auch sehr viele andere schöne Beispiele, wie abenteuerlustige, aktive oder auch ruheliebende Senioren wohnen können, ohne sich einzuschränken. Seien Sie offen. Das könnte ihr Leben von Grund auf verändern. Und vor allem: Bereichern.

Ich möchte Ihnen kurz einige Beispiele vorstellen:

Hausgemeinschaften: Es gibt Genossenschaften, die Häuser mit Wohnungen/ Zimmern kauft, und diese altersgerecht für ältere Menschen einrichtet und vermietet. Die Wohnungen/ Zimmer geben Ihnen genug Privatsphäre und Unabhängigkeit und durch gemeinsam genutzte Terrassen, Innenhöfe oder Gemeinschaftszimmer lassen sich schöne soziale Kontakte pflegen.

Alterssiedlungen: Diese bestehen aus mehreren Kleinwohnungen mit einem  Alters- oder Pflegeheim in direkter Nähe. Dort können Sie beispielsweise eine regelmäßige Mahlzeit zu sich nehmen und im Falle eines Vorfalls kann rasch Hilfe geholt werden.

Seniorenwohngemeinschaften: WGs für Senioren sind eine moderne und gesellige Alternative. Wie in den studentischen WGs hat jeder sein eigenes Zimmer, man teilt sich Wohnzimmer und Küche. Gemeinsam wird der Alltage geplant, wer putzt wann, wer geht heute einkaufen usw..

Mehrgenerationenhäuser: Die Idee hinter diesen Häusern ist, dass durch das Zusammenleben  der verschiedenen Generationen der generationsübergreifende  Dialog gefördert werden soll. Oft sind die Häuser durch private, kirchliche oder kommunale Initiativen entstanden und ähnlich der Senioren WGs hat hier auch jeder sein Zimmer und somit seine Rückzugsräume. Meistens gibt es eine gemeinsame Terrasse oder einen Garten und Gemeinschaftsräume, die man zusammen benutzt und das Zusammenleben bereichert. Die Gemeinschaft funktioniert durch das Prinzip Nachbarschaftshilfe.

Betreutes Wohnen: Wer lieber mehr für sich ist und kein Bedürfnis nach großem Austausch ist, für den kann betreutes Wohnen eine  gute Alternative sein. Umziehen ist dafür nicht nötig, das heißt, man bleibt in seiner eigenen Wohnung und bekommt tägliche Unterstützung  von privatwirtschaftlichen, kommunalen oder kirchlichen Trägerschaften.

Umzugshilfen

Um den Umzug so bequem und sicher wie möglich über die Bühne zu bringen, gibt es den Seniorenumzugsservice Hamburg, der Ihren Umzug speziell nach Ihren Bedürfnissen plant und realisiert.


6. März 2012 - Seniorenbetreuung durch osteuropäisches Personal – Eine Alternative zum Seniorenheim?

Die Anzahl der unbesetzten Pflegestellen in Deutschland ist in den letzten Jahren immens gestiegen. Gleichzeitig ist es immer schwieriger geworden jungen Nachwuchs im Bereich der Pflegedienstleistungen zu gewinnen. Um diesen Mangel an Pflegepersonal zu kompensieren wird schon seit Jahren auf Pflegepersonal und Haushaltshilfen aus Osteuropa zurückgegriffen.

Die Leistungen der meist aus Polen stammenden Pflegekräfte sind in Deutschland schon lange nicht mehr wegzudenken. Für Senioren oder Pflegebedürftige welche die Pflegehilfe aus Osteuropa in Anspruch nehmen ist dies zudem auch eine finanziell bessere Lösung als die zum Teil sehr teuren Pflege- und Seniorenheime. Hier kommt man schnell auf über 3000 Euro pro Monat pro Person. Für ein Ehepaar z.B ist dies finanziell meist nicht mehr bezahlbar.

Eine polnische Haushaltshilfe hingegen kann ab 1500 Euro im Monat eingestellt werden und der Senior oder Pflegebedürftige hat die Sicherheit, dass 24 Stunden jemand vor Ort ist der in einer Notsituation Hilfe leisten kann. Ebenfalls vorteilhaft ist, dass der zu betreuende in seinen eigenen vier Wänden bleiben kann. Natürlich sollte bei schweren Pflegefällen unterstützend ein ambulanter Pflegedienst hinzugezogen werden. Diese Leistungen sind vollkommen legal sofern die polnische Pflegekraft in Ihrem Heimatland angestellt ist. Ihre Sozialabgaben und Versicherungsbeiträge entrichtet diese dann in Polen.

Es wird geschätzt, dass in Deutschland ca 150.000 Haushalte diese Leistungen zurzeit in Anspruch nehmen.

 

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